Am Dienstag spielten die Washington Capitals in Philadelphia gegen die Flyers. Kurz vor der zweiten Pause wird Brayden Schenn von Caps-Stürmer Tom Wilson hart in die Bande gecheckt. Schenn geht benommen vom Eis.

Wilson – in seiner ersten NHL-Saison – sah sich einer Spielsperre gegenüber, doch das Department of Player Safety hat nun entschieden: Es war ein “sauberes Spiel”, der Rookie wird nicht gesperrt. Der Hit hatte in den letzten Tagen für einige Diskussionen gesorgt. Auf Seiten der Flyers unterstellte man dem Nachwuchsstürmer pure Absicht, bei den Caps sah das man naturgemäß anders.

Nach der Anhörung glaubte die Liga Wilsons Version, dass er erst kurz vor dem Check sich für diesen entschieden hatte. Die lange “Reise” von der blauen Linie an die Torlinie sieht Shanahan als eine natürliche Bewegung im Angriff an. Seht selbst, seine Begründung:

Schenn geht es nach eigenen Angaben gut. Er hat keine Gehirnerschütterung oder andere Verletzungen davon getragen. Schenn spielte sogar schon wieder Donnerstagnacht. Doch frage ich mich ernsthaft, wo die Verhältnismäßigkeit bleibt. Wäre das ganze nicht so glimpflich ausgegangen, hätte es garantiert eine Sperre gegeben. Die NHL spricht immer wieder von der Spielersicherheit, doch greift bei einem solchen Check nicht ein? Das passt für mich nicht.

Selbst wenn Wilson nicht die gesamte Strecke von der blauen Linie zum Anlauf genommen hat, war der Check ein gefährlicher. Er fand viel zu nah an der Bande statt.

Aber wie wir im Video gelernt haben: Nimmt F2 Geschwindigkeit raus und checkt dann, ist man fein raus…

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