Den NHL Salary Cap ausrechnen.

Erinnert Ihr Euch noch an die NHL-Saison 2004-2005? Nein? Macht nichts, denn damals blieben die Arenen in Nordamerika auch geschlossen. Der große Lock-out legte die gesamte Spielzeit auf Eis, brachte aber ein paar Neuerung mit sich.

Nach dem großen Streit – es ging natürlich in der Hauptsache ums liebe Geld – spielten die Klubs wieder. Die Liga hatte sich neuerfunden, neue Strukturen geschaffen und den Salary Cap (wieder) eingeführt.

Was ist der Salary Cap?

Mit dem Cap wird den NHL-Klubs eine Gehaltsgrenze auferlegt. In der Summe dürfen die Teams nicht mehr Geld für Gehälter ausgeben als der Salary Cap vorgibt. Die Obergrenze orientiert sichn an den Umsätzen des Vorjahres.

In diesem Jahr liegt dieser Wert bei durchschnittlich 59,4 Millionen US-Dollar je Team! Ein Budget von dem die deutschen Klubs nicht einmal zu träumen wagen.

Für die 24-Mann-Kader stehen den NHL-Franchises also eine Menge Geld zur Verfügung. Wobei die fast 60 Millionen Dollar nicht überall ausreichen. So leiht der Stanley-Cup-Sieger, die Chicago Blackhawks, beispielsweise Torwart Cristobal Huet in die Schweiz aus. Der Franzose verdient einfach zu viel und mit Marty Turco hat man bereits einen kostenintensiven neuen Goalie unter Vertrag.

Chicagos Playoff-Held Antii Niemi musste den Klub sogar ganz verlassen. Nach seinen großen Parade in den vergangenen Playoffs ist der finnische Goalie zu teuer geworden.

Es ist kompliziert, den Salary Cap nicht zu überschreiten. Mit unter kommen dabei abstruse Vertragskonstruktionen heraus (siehe Vertrag zwischen Ilya Kovalchuk und den New Jersey Devils).

Wie berechne ich die Gehaltsobergrenze?

Für alle, die einmal nachrechnen wollen, wie der Salary Cap des Lieblingsteams aussieht, sei Capgeek empfohlen. Denn dort werden nach der Auswahl des Klubs sämtliche Verträge inkl. deren Laufzeit angezeigt und aufaddiert. Ein schönes Tool, um einmal GM zu spielen.

CapGeek.com – NHL salary cap calculator…

Foto: Braun_DE

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