Die NHL veranstaltet am Wochenende wieder ihr super-duper All-Star-Game. Dieses Jahr findet das Spektatkel in Nashville statt. Mit 3-gegen-3-Spielchen im Turnierformat. Alle Teams haben dabei ihren eigenen Captain.

Einer davon soll in den Augen der NHL aber gar nicht da sein: John Scott. Der Enforcer wurde von den Fans gewählt, die erstmals in der All-Star-Geschichte irgendeinen NHL-Spieler ins All-Star-Team wählen durften.

Und es kam, wie es kommen musste. Die Crowd fand in John Scott, seinens Zeichens ein Enforcer ohne allzu großes Skill set, ohne Ambitionen auf das All-Star-Spiel, einen Spieler, den man nach Nashville bringen wollte.

Ein kleiner Scherz seitens der Fans, der zunächst auch John Scott unheimlich war (“Wählt meine Teamkollegen, nicht mich.”). Am Ende der Wahl stand Scott aber ganz oben, er war als Capitain gewählt. Und der Kanadier freute sich über seine All-Star-Chance.

“They’ll never let you play, John. They’re never going to let you be there. Not a guy like you.”

Der Liga gefiel das ganze aber gar nicht. Man versucht auf Scott einzuwirken auf seine Teilnahme zu verzichten. Doch der wollte nicht. Warum auch. Er wurde gewählt.

Also mussten andere Mittel her: sein Team, die Phoenix Coyotes, tradeten Scott nach Montreal. Die Canadiens schoben ihn direkt in die AHL ab. Zack: Problem gelöst. Scott ist kein NHLer mehr und darf nicht beim All-Star-Game spielen.

So das Kalkül der NHL.

Der Plan flog aber auf, Scott darf nun spielen. Muss aber umziehen. Mit ihm seine kleinen Töchter und die schwangere Frau, die in diesen Tagen Zwillinge erwartet. Ein Witz aus dem Internet, dessen Preis nun John Scott zahlen muss.

Dazu gibt es nun zwei absolut lesenswerte Artikel:

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