telekom-eishockey

Gestern war es endlich wieder soweit: die neue Eishockey-Saison ist auch in der DEL gestartet. Live dabei waren wir mit Telekom Eishockey. Der große, rosa Riese hat sich die Übertragungsrechte für die nächsten fünf Jahre gesichert und gestern sein Debüt gegeben.

Als Telekom-Kunde konnte hätte ich mich kostenlos in die sieben Übertragungen einwählen können. Aber das funktionierte nicht, also bin ich schnell rüber zu Sport1.

Hier gab es das gewohnte Bild und den gewohnten Ton – mit Basti Schwele und Rick Goldmann am Mikrofon. Ob nun Sky, ServusTV oder Sport1, am Ende ist es doch irgendwie ein und dasselbe.

Mit dem zweiten Drittel gingen dann plötzlich die anderen Livestreams in der neuen DEL Telekom Eishockey App und ich konnte zwischen Berlin, Krefeld und Fischtown hin- und herschalten. Top!

Genau das ist die große Evolution. Die Neuerung, die den Fans dank Telekom-Einstieg geboten wird. Doch der Start gestern verlief holprig. Nicht nur ich hatte Mühe mit dem Login. Viele andere auch, so dass man sich eben für den Rest des Abends entschied, die Streams für alle frei zu machen:

Doch dann lief es. Jede Übertragung hatte einen eigenen Kommentator (bis auf das Sport1-Spiel) im Solo. Das Bild war größtenteils stabil, manchmal flog ich aber aus dem Stream und musste ihn neu starten. Sowas ist ziemlich blöd in einem Powerplay.

Der große Vorteil der Internet-Streams: man kann auch mal länger drauf bleiben. So wie gestern in Krefeld. Eigentlich war die Partie gegen die Adler Mannheim vorbei, doch mit der Schlusssirene kam es noch mal zu einer größeren Schlägerei Rangelei. Im TV wäre man dann sicher ziemlich schnell vom Sender gegangen. Doch hier konnte man sich ein, zwei Extraminuten erlauben. Und der Zuschauer sah, was im König Palast abging. So war man wirklich nah dran!

Insgesamt macht der erste Spieltag mit der Telekom Lust auf mehr. Hier und da müssen noch die Kinderkrankheiten korrigiert werden, aber dann könnte für die DEL wirklich eine neue TV-Ära beginnen.

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