SC Bern gegen Genf-Servette. So lautet das diesjährige Playoff-Final in der National League A. Nachdem Bern das erste Spiel mit 3:2 Toren nach Verlängerung gewinnen konnte, siegte Genf im zweiten Spiel mit 5:4 Toren nach regulärer Spielzeit. Gestern Abend trafen die beiden Mannschaften in der mit 17.131 Zuschauern ausverkauften PostFinance-Arena zum dritten Mal aufeinander. Die Berner gewannen deutlich mit 6:2 und führen nun in der Serie 2:1.

Es war eine sehr emotional geführte und hart “umkämpfte” Partie. Denn im Schlussdrittel – als schon alles entschieden war – flogen die Fäuste. Die Genfer provozierten, verschafften ihrem Ärger Luft. Ingesamt wurden 116 Strafminuten vergeben. Nach 47 Minuten gerieten Genfs Marco Maurer und Berns Dominic Meier aneinander. Beide erhielten zwei plus zwei Strafminuten wegen übertriebener Härte. 84 Sekunden später ging Daniel Vukovic auf den Berner Caryl Neuenschwander los. Der Kommentar vom SF-Reporter: “Jaja, die Vorbereitung auf das vierte Spiel läuft auf Hochturen.”

Die Genfer erwischten einen Start nach Maß und gingen schon früh in Führung. Thomas Deruns (4. Minute) erzielte in Überzahl das 1:0 für Servette. Die Berner Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur 41 Sekunden nach dem Genfer Führungstreffer bekam der SCB einen Strafschuss zugesprochen, aber Christian Dubé scheiterte. Des Weiteren musste Jonathan Mercier auf die Strafbank. Diese Überzahl nutzten die Berner. Brett McLean (5.) sorgte für den Ausgleich.

Brett McLean und Etienne Froidevaux brachten den SC Bern mit einem Doppelschlag in der zwölften Minute in Front. Nach dem ersten Drittel führte Bern 3:1. Simon Gamache (26.) erhöhte auf 4:1, Tony Salmelainen verkürzte aber kurz darauf auf 4:2. Travis Roche (31.) und Christian Dubé (36.) bauten mit ihren beiden Treffern im Mitteldrittel die Führung auf 6:2 aus und sorgten damit für die Vorentscheidung. Im Schlussdrittel kam es – wie schon geschrieben – noch zu einigen Auseinandersetzungen. Tore fielen aber keine mehr.

Der SC Bern gewinnt 6:2 und liegt nun in der Serie mit 2:1 in Front. Am Samstag um 20:15 Uhr findet in Genf das vierte Finalspiel statt.

In der Ligaqualifikation musste der EHC Biel eine ganz bittere Heim-Niederlage hinnehmen. Die Bieler verloren gegen Lausanne mit 1:5 Toren, liegen in der Serie aber noch vorne (2:1).

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