Seit dieser Woche mit neuem Format: Die Eishockey-News.

Es sind gefühlte zehn Jahre her, als ich mir das letzte Mal eine Ausgabe der Eishockey-News kaufte. In Wahrheit ist der Zeitraum aber etwas kürzer und seit dem heutigen Morgen sogar ganz beendet. Auf dem Weg zur Arbeit bin ich heute Morgen spontan am Frankfurter Hauptbahnhof in den Zeitungsladen gesprungen und habe mir die neue Nummer der Eishockey-News geschnappt.

Und ich musste zwei Mal hinschauen. Denn in dieser Woche erscheint die Zeitung in einem neuen Format. Dem Tabloid-Format – bekannt unter anderem von der Frankfurter Rundschau und der Welt kompakt.

Mit der Formatänderung kam auch eine neue Gestaltung der Zeitung. Jedes DEL-Team hat nun eine eigene Seite mit Berichten, Interviews und Statistiken – das war meiner letzten Lektüre noch nicht so. Aus dem Standpunkt des Gestalters ist die Entwicklung allerdings nicht wirklich weit vorangeschritten. Die vielen kleinteiligen Flächen und Artikel wirken unruhig. Eine logische Leserführung kann ich als “Neuleser” nicht erkennen, denn es fehlt an einer deutlichen Trennung zwischen den einzelnen Bereichen wie DEL, NHL und ESBG-Ligen. Für meinen Geschmack hat der Verlag auf diesem Feld noch einige Luft nach oben.

Inhaltlich hat sich aber im Vergleich zu der letzten von mir gelesenen Ausgabe nicht viel geändert. Alexander Brandt schreibt weiterhin seine Kolumne (diesmal über den Umgang mit den treuen Fans und dem lieben Geld) und der große Statistikteil erstreckt sich über zwei Seiten. Sehr gefallen hat mir in dieser Ausgabe das “Exklusiv-Interview mit Ian Gordon”, der inzwischen die meisten DEL-Einsätze als Schlussmann hat.

Insgesamt gibt die Eishockey-News dem Leser immer noch einen schnellen und zusammenfassenden Überblick über die Welt des Eishockeys. Das kann sehr entspannend sein, denn man muss sich nicht durch alle wichtigen Eishockey-Webseiten durchklicken, um informiert zu sein.

Diesen Mehrwert hatte ich irgendwie vergessen. In Zukunft werde ich also wieder öfters mal bei meinem Zeitschriftenhändler nach der EHN greifen. Denn den Lesetest in der Straßenbahn hat sie dank des neuen Formates auch bestanden.

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