Der Eishockey-Jahresrückblick 2010

Heute ist Silvester. Ein Tag, an dem traditionell auf das ablaufende Jahr geblickt und versucht wird, ein Fazit zu ziehen. Genau das machen wir heute auch, denn 2010 hat viel Stoff zum Revue passieren lassen.

Doch was bleibt von diesen 365 Tagen in Erinnerung?

Der Januar war ein ruhiger Monat. Ohne große Vorkommnisse und Vorzeichen auf das, was das Jahr noch bereit hielt. Die Red Bulls Salzburg gewannen den IIHF Continental Cup in Grenoble. Eine Stadt, die ich bis dato eigentlich nur von der Autobahn kannte…

Nach dem eher ruhigen Januar kam dann im verschneiten Februar auch im deutschen Eishockey die erste Unwetterphase. Die Nationalmannschaft lieferte das schlechteste Ergebnis bei Olympia ab und die Kölner Haie standen vor der Insolvenz.

Einführung in das Insolvenzrecht I

Doch am Rhein konnte man den Gang zum Insolvenzrichter abwenden. Anders als in Kassel: denn im März begann in Nordhessen eine Geschichte, die das deutsche Eishockey fast das ganze Jahr beschäftigen sollte. Die Huskies meldeten Insolvenz an, die Krise der DEL spitzte sich zu und überschattete den spektakulären Durchmarsch der Augsburger Panther bis ins DEL-Finale.

Fabian und ich sahen zu dieser Zeit das letzte Spiel der Frankfurt Lions. Es war ein Overtime-Tor des ERC Ingolstadt, das die Playoff-Reise der Lions stoppte. Wir waren geschockt von dem Aus, gaben uns aber optimistisch: “Dann eben nächstes Jahr…”

Das Eishockey-Märchen

Im April erhielt Break-Away.de ein neues Aussehen und wurde wieder ein echter Blog. Wir berichteten im Mai direkt von der Weltmeisterschaft im eigenen Lande und sahen live das Eishockey-Märchen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft.

Getrübt wurde unsere Stimmung nur von den überraschend bekannt gewordenen Geldsorgen der Frankfurt Lions, die im Juni um jeden Euro kämpften. Doch vergebens: im Juli wurden die Lions zu Grabe getragen – eine Ära ging am Main zu Ende. Es wird nie wieder so sein, wie es einmal war!

Große Resonanz erhielt in dieser Zeit unser Bericht über die Social-Media-Aktivitäten der DEL-Klubs. Sieger wurde der Vizemeister aus Augsburg.

Der Stanley Cup zum Anfassen

Der August war für uns DER Höhepunkt in diesem Jahr: unsere Tour de Stanley führte uns direkt zum Stanely Cup! Einen Tag hautnah dran am Cup. Ein Tag, den wir nie vergessen werden!

Zum Saisonstart im September wurde die Zukunft des Frankfurter Eishockey wieder klarer. Die Löwen kehrten zurück und begannen von Neuem – in der Regionalliga West.

Mal was Neues

Im Oktober feierte Chicago ein weiteres Mal ihre Stanley-Cup-Helden und der November brachte mit dem Deutschland-Cup ein neues Format auf Break-Away.de.

Der Dezember stand bei mir völlig im Zeichen des Löwen und der Vorbereitung auf den großen Start des neuen Löwen Logos.

Nun geht dieses Jahr zu Ende. Ein Jahr, das Gutes und Schlechtes bereit hielt. Und für viele Frankfurter Eishockey-Fans die größte sportliche Niederlage brachte. Für alle DEB-Fans begann 2010 im Desaster und endete im siebten Himmel mit dem vierten WM-Platz.

Ganz nach dem Motto eines alten Frankfurter Eishockey-Philosophen: “From Scheißhaus to Penthouse” (Lance Nethery).

Für das neue Jahr wünschen wir Euch und uns allen nur das Beste und das, was sich jeder wünscht.

Foto: Stiwwe.

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