Auswärtsspiel

Philadelphia auf dem ersten und zweiten Blick

PHILADELPHIA – Unser großes Auswärtsspiel in diesem Jahr brachte uns in der letzten Woche mit dem Zug von New York nach Philadelphia. Die “City of Brotherly Love” empfing uns mit strahlendem Sonnenschein. Von der Eisenbahnbrücke hat man bei der Einfahrt in den Bahnhof einen herrlichen Blick auf die Skyline der Stadt.

Die U-Bahn brachte uns direkt in die Innenstadt. Und auf dem ersten Blick erschien Philadelphia als eine Stadt, in der man abends nicht gerne um die Häuser ziehen will. Der Kontrast zwischen der “Welthauptstadt” New York und der ehemaligen US-Hauptstadt Philadelphia (von 1788 bis 1790) hätte größer kaum sein können.

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Folgen die Rangers den New York Giants?

NEW YORK – Es gibt, glaube ich, schlimmere Arbeitsplätze als meiner gerade hier im Moment. Die Sonne scheint mir auf den Rücken während die Winterlandschaft New Jerseys an mir vorbei fliegt. Gut, der Zug Richtung Philadelphia wackelt und vibriert heftig, das Tippen dieser Zeilen fällt extrem schwer. Doch für etwas mehr als eine Stunde Fahrzeit kann man das aushalten.

Neben mir liegt die heutige Ausgabe der New York Post, vom Super-Bowl-Sieg der New York Giants ist auf dem Titel nichts mehr zu lesen. Und auch der Rücktitel wird von neuen Helden dominert: Jeremy Lin, neuer Star der New York Knicks, ist mit einem großen Actionbild zu sehen, und auch die New York Rangers haben ihren Platz bekommen: “Why the Rangers are ready to follow Giants’ title path”.

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Die Faszination von Shinny

Stefan auf dem Ramsden Ice Rink in Toronto nach einer Runde Shinny

Wenn man in Deutschland Fußball spielen will, geht man auf den Bolzplatz. Irgendwer wird schon da sein, mit dem man gegen den Ball treten kann. Hat man etwas Glück, finden sich sogar so viele zusammen, dass man zwei Mannschaften für ein kleines Spielchen bilden kann.

Wenn man in Kanada Eishockey spielen will, geht man auf den Ice Rink. Irgendwer wird schon da sein, mit dem man dem Puck hinterher jagen kann. Sind mehr als drei Leute auf dem Eis, kann man schon zusammen zocken. Der Kanadier nennt das dann Shinny spielen (to play shinny).

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Die Spannung der Rivalität

Derbys haben immer einen besonderen Charakter. Dem Charme der großen Rivalität zwischen zwei Klubs folgen auf der ganzen Welt viele Fans in die Eishallen. Wie in Deutschland sind es auch in Nordamerika vor allem die lokalen Derbys, die elektrisierend auf die Zuschauer wirken.

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Eishockey-verrücktes Toronto

Air Canada Centre in Toronto

Toronto ist eine Stadt, die ich als wirklich Eishockey-verrückt bezeichnen würde. Sicher ist das in Kanada nichts ungewöhnliches. Doch in der größten Stadt des Landes stößt man unweigerlich an jeder Ecke auf den schnellsten Mannschaftssport der Welt.

Sei es auf den verschiedesten Kleidungsstücken der Menschen in den Hochhausschluchten oder auf den Werbeplakaten in den U-Bahn-Stationen: Eishockey ist hier allgegenwärtig. Und dank der Hockey Hall of Fame könnte man Toronto fast schon das Mekka aller Eishockey-Fans nennen.

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